Problemhundetraining
Unterstützung, wenn das Verhalten Ihres Hundes den Alltag stark belastet
Ihr Hund reagiert gegenüber Menschen oder anderen Hunden aggressiv? Ausgeprägte Ängste schränken seinen Alltag ein? Spaziergänge, Besuch oder alltägliche Begegnungen sind inzwischen mit erheblicher Anspannung verbunden?
Solche Situationen belasten nicht nur den Hund. Auch für Halter*innen kann der Alltag dadurch zunehmend schwierig werden, besonders dann, wenn bereits verschiedene Trainingsansätze ausprobiert wurden und trotzdem keine tragfähige Veränderung eingetreten ist.
Auf Sammy’s Farm begleiten Natalie und Raimond Sie und Ihren Hund mit klar verteilten Schwerpunkten.
Natalie ist Hundetrainerin, Tierpsychologin und Verhaltensberaterin. Sie führt die Gespräche mit den Halter*innen, nimmt die Vorgeschichte auf und hilft dabei, bisherige Trainingserfahrungen und Verhaltensweisen einzuordnen.
Raimond übernimmt schwerpunktmäßig die praktische Trainingsarbeit. Seine besondere Expertise liegt seit vielen Jahren bei stark verhaltensauffälligen und besonders anspruchsvollen Hunden.
So verbinden wir fachliche Einordnung, praktische Erfahrung und die Situation Ihres Hundes im Alltag.
Wann Problemhundetraining sinnvoll sein kann
Unser Problemhundetraining richtet sich an Hunde, bei denen das Verhalten den gemeinsamen Alltag bereits deutlich einschränkt.
- aggressives Verhalten gegenüber Menschen
- aggressives Verhalten gegenüber anderen Hunden
- starke Leinenaggression
- ausgeprägte Ressourcenverteidigung
- starke Angst oder Fluchtverhalten
- bereits erfolgte Beißvorfälle
- länger bestehende, stark belastende Verhaltensweisen
- Situationen, in denen Halter*innen sich im Umgang mit ihrem Hund zunehmend unsicher fühlen
Nicht die Bezeichnung „Problemhund“ ist entscheidend, sondern die Frage, wie stark das Verhalten Hund und Mensch im Alltag belastet.
Verhalten verstehen, statt nur darauf zu reagieren
Ein auffälliges Verhalten entsteht nicht ohne Zusammenhang.
Frühere Erfahrungen, Angst, Unsicherheit, Überforderung, erlernte Muster oder gesundheitliche Belastungen können eine Rolle spielen.
Deshalb schauen wir nicht nur darauf, was Ihr Hund tut. Wir möchten verstehen, wann das Verhalten auftritt, was ihm vorausgeht, welche Situationen besonders schwierig sind, was bisher bereits ausprobiert wurde und warum frühere Trainingsansätze möglicherweise nicht ausreichend gegriffen haben.
So entsteht eine Grundlage, auf der sinnvoll weitergearbeitet werden kann.
Gemeinsam arbeiten, mit klaren Schwerpunkten
Natalie: Ansprechpartnerin für die Halter*innen
Natalie ist Hundetrainerin, Tierpsychologin und Verhaltensberaterin. Ihr heutiger Schwerpunkt liegt vor allem in der Pension und in der Beratung der Halter*innen.
Gerade bei komplexen Verhaltensproblemen führt sie die ausführlichen Gespräche mit den Menschen. Sie nimmt sich Zeit dafür, zu verstehen, wie sich das Verhalten zu Hause zeigt, welche Situationen besonders belasten und was bereits versucht wurde.
Dabei geht es nicht darum, vorheriges Training pauschal als falsch zu bewerten. Manchmal passte ein Ansatz nicht zum Hund. Manchmal war er im Alltag schwer umzusetzen. Manchmal wurde ein wichtiger Auslöser bislang nicht erkannt.
Natalies Stärke liegt darin, solche Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und gleichzeitig die Situation der Halter*innen im Blick zu behalten.
Ihre Qualifikation als Hundetrainerin ist dabei ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Sie kann einschätzen, wie bisher trainiert wurde, wo Schwierigkeiten entstanden sein könnten und welche Beobachtungen für die weitere Arbeit wichtig sind.
Raimond: praktische Arbeit mit besonders anspruchsvollen Hunden
Raimond übernimmt schwerpunktmäßig die praktische Trainingsarbeit.
Seine besondere Erfahrung liegt bei Hunden, deren Verhalten im Alltag bereits erhebliche Schwierigkeiten verursacht. Dazu gehören Hunde mit ausgeprägtem Aggressionsverhalten, starke Angsthunde sowie Tiere, bei denen sich problematische Verhaltensweisen über längere Zeit verfestigt haben.
Raimond beobachtet sehr genau, wodurch ein Hund angespannt wird, wann sich sein Verhalten verändert, unter welchen Bedingungen er noch ansprechbar bleibt, welche Anforderungen bereits möglich sind und wo ein nächster Schritt noch zu viel wäre.
Diese Erfahrung bildet die Grundlage für die weitere Trainingsplanung.
Offen über die Ausgangssituation sprechen
Im ersten Gespräch schildern Sie uns, wann Schwierigkeiten entstehen, wie Ihr Hund reagiert und was bisher bereits versucht wurde. Uns interessiert dabei nicht nur, was schwierig ist. Ebenso wichtig ist, was bereits gut gelingt.
- seit wann das Verhalten besteht
- in welchen Situationen es auftritt
- ob bestimmte Auslöser bekannt sind
- ob es bereits Beißvorfälle oder Verletzungen gab
- welche Situationen inzwischen vermieden werden
- welche Trainingsansätze bereits ausprobiert wurden
- ob gesundheitliche Besonderheiten bekannt sind
Je offener die Ausgangssituation beschrieben wird, desto besser können wir einschätzen, welche Unterstützung sinnvoll ist.
Stationäres Problemhundetraining
Wenn ein stationärer Aufenthalt geeignet ist, lernt Raimond Ihren Hund in unterschiedlichen Situationen kennen.
Er beobachtet, wodurch Anspannung entsteht, wann Ihr Hund noch ansprechbar ist und welche Anforderungen bereits gut bewältigt werden können.
Auf dieser Grundlage baut er die Trainingsschritte individuell auf. Dabei geht es nicht nur darum, unerwünschtes Verhalten zu unterbrechen. Ihr Hund soll lernen, in schwierigen Situationen andere Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und sich stärker an seinem Menschen zu orientieren.
Auch ein strukturierter Tagesablauf, ausreichend Ruhe und ein passendes Verhaltensmanagement gehören dazu.
Abschlusstraining mit Ihnen und Ihrem Hund
Am Ende des Aufenthalts trainieren Sie gemeinsam mit Raimond und Ihrem Hund.
Sie erfahren, woran gearbeitet wurde, welche Veränderungen beobachtet wurden und wie Sie zu Hause daran anknüpfen können.
Dabei geht es vor allem darum, dass Sie Ihren Hund besser einschätzen können und wissen, wie Sie ihn in schwierigen Situationen begleiten.
Natalie kann zusätzlich helfen, Beobachtungen und Trainingsschritte verständlich einzuordnen und die Übertragung in den gemeinsamen Alltag zu besprechen.
Vorbereitung auf den Wesenstest
Außerdem bereiten wir für Veterinärämter und Privatpersonen Hunde, die als gefährlich eingestuft worden sind, auf den Wesenstest vor.
Dazu besprechen wir zunächst die Ausgangssituation Ihres Hundes und die vorliegenden Anforderungen.
Sie wünschen sich Unterstützung?
Wenn das Verhalten Ihres Hundes Ihren Alltag stark belastet, sprechen Sie uns an.
Natalie nimmt zunächst die Vorgeschichte und Ihre bisherigen Erfahrungen auf. Gemeinsam klären wir, ob ein Problemhundetraining auf Sammy’s Farm zu Ihrer Situation passt.
Wenn ein stationäres Training vereinbart wird, übernimmt Raimond die praktische Trainingsarbeit mit Ihrem Hund.